Artenbestimmung

Gespeichert von Dany am Di, 12/05/2017 - 10:55

Landeinsiedlerkrebse teilen sich in zwei Gattungen auf: Coenobita und Birgus

Es soll 16 Coenobita Arten geben. Davon werden nun die folgenden 8 näher beschrieben, da diese mehr oder weniger häufig im europäischen Handel erhältlich sind.

Coenobita (Entdecker, Jahr)

  • Coenobita brevimanus (Dana, 1852)

  • Coenobita cavipes (Stimpson, 1858)

  • Coenobita clypeatus (Fabricius, 1787)

  • Coenobita compressus (H. Milne Edwards, 1836)

  • Coenobita perlatus (H. Milne Edwards, 1837)

  • Coenobita purpureus (Stimpson, 1858)

  • Coenobita rugosus (H. Milne Edwards, 1837)

  • Coenobita violascens (Heller, 1862)

Da einige Arten im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Färbungen haben, ist eine genaue Bestimmung von Jungtieren recht schwer. Tiere, der öfter im Verkauf angebotene „Art“ Coenobita pseudorugosus, erwiesen sich bisher in den meisten Fällen als Jungtiere von C. violascens, in seltenen Fällen Jungtiere von C. perlatus.

Sämtliche sogenannte Unterarten oder Variations-Angaben (wie "Zebra Sunset" oder "spec. Blue") sind erfundene Phantasienamen. Meist wird damit nur eine besondere Panzerfarbe beschrieben. Es gibt keine registrierten und wissenschaftlich bestätigten Unterarten oder "Subspezies".

Der Birgus latro ist die einzige Art seiner Gattung. Von der Haltung eines Birgus im Terrarium sollte abgesehen werden, da die Tiere eine enorme Endgröße (bis zu 1m Beinspannweite!!!) erreichen können!

Birgus (Entdecker, Jahr)

  • Birgus latro / Palmendieb (Linnaeus, 1767)

 

Unterscheidungsmerkmale:

Die einzelnen Coenobita-Arten sind sehr gut an den Augenstielen und der Augenform zu unterscheiden. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, kann man die Unterschiede durchaus erkennen. Eventuell empfiehlt sich beim Einkauf eine Vergrößerungshilfe oder eine gute Kamera, mit der man eine Aufnahme des Tieres macht und dann auf die Augen und Augenstiele heranzoomt.

Die Körperfärbung ist in der Regel kein verlässliches Anzeichen für eine bestimmte Art!

Die markantesten Unterschiede liegen bei den Augen und Augenstielen sowie eine Zeichnung und der großen Schere. Oft ist eine Bestimmung nur in Kombination dieser drei Punkte sicher.